THW Jugend Sachsen

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Informationen zu Beschlussanträgen für den Landesjugendausschuss

Rein formal gesehen ...

ist der Landesjugendausschuss das höchste beschlussfassende Gremium der THW-Jugend Sachsen e.V., d.h. aus allen Ortsjugenden, die Mitglied in der THW-Jugend Sachsen e.V. sind, werden Delegierte entsandt und Anträge gestellt. Im Rahmen der Ausschusssitzungen wird zu den Anträgen gesprochen und diskutiert. Zusätzlich gibt es Informationspunkte aus der Landesjugendleitung, den Ortsjugenden dem THW-Landesverband Sachsen / Thüringen und der THW-Landesvereinigung Sachsen / Thüringen. Je nach Zeitplan kann die Sitzung durch einen aktuellen Themenschwerpunkt (z.B. Satzungsangelegenheiten, Kinder und Jugendliche im Internet, Jugendbeteiligung etc.) abgerundet werden. Grundsätzlich findet der Landesjugendausschuss 2x pro Jahr statt.

In der Realität ...

ist es ein offener Landesjugendausschuss, zu dem die Delegierten frei ein Rederecht in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie das wünschen. Zur Realität dürfte zukünftig auch gehören, dass viele Anträge erst kurz vor Schluss oder am Tag des Landesjugendausschusses selbst abgegeben werden und damit ein THW-Jugend-typisches Flair aus Improvisation und Ordnung entstehen wird. Um Eure Termintreue und Organisation zu fördern, wurde diese kurze Zusammenfassung der relevanten Fakten erstellt.

Auf einem Landesjugendausschuss geht es letztendlich um Folgendes:

Durch den Landesjugendausschuss werden die Weichen für die Arbeit des gesamten Verbandes gestellt. Dabei steht alle drei Jahre die Wahl der Landesjugendleitung an, sowie jährlich das Debattieren und der Beschluss eines Arbeitsprogramms. Weiterhin wählt der Landesjugendausschuss die Delegierten zum Bundesjugendausschuss und bestätigt der Landesjugendleitung die Berufung von Referent_innen.

Das Ziel für zukünftige Landesjugendausschüsse besteht zudem darin, mehr inhaltliche Anträge verschiedener Ortsjugenden zu debattieren und abzustimmen. Dabei kann das Themenspektrum von Anträgen zu einer zielgruppenspezifischeren Freizeitgestaltung, über die Verbesserung der Ausbildung bis hin zu, den Verband betreffende, jugendpolitische Forderungen reichen. Prinzipiell können sich die THW-Ortsjugenden zu allen, die Verbandsarbeit betreffenden Themen äußern und es gibt keine inhaltlichen Zulassungsbeschränkungen für Anträge. Da es aber einige formale Kriterien gibt, wollen wir diese kurz erklären.

Was gilt es beim Schreiben von Anträgen zu beachten?

Allgemein ist auf das fristgerechte Einreichen (eine Woche vor dem Landesjugendausschuss) und eine geschlechtergerechte Sprache zu achten. Ein formgerechter Antrag ist außerdem in vier Abschnitte unterteilt

1. Die Überschrift:

Hier bietet sich ein kurzer, knackiger Titel an, der in einer Zeile das Anliegen des Antrags zusammenfasst.

Beispiel: „Jugendbedürfnisse ernstnehmen – für eine beratende Funktion im Landesausschuss“

2. Die Weiterleitung:

In diesem Abschnitt geht es darum, den gewünschten Adressaten anzugeben, an welchen dieser Antrag, insofern er beschlossen ist, weitergeleitet wird. Der Adressat ist themenabhängig. Welche Adressaten möglich sind, seht ihr in der Antragsvorlage.

Beispiel: „Der Landesjugendausschuss der THW-Jugend Sachsen e.V. möge beschließen und an den / die Landesbeauftragte_n für Sachsen und Thüringen weiterleiten:“

3. Der Beschlusstext:

Hierbei geht es um das reine Anliegen, welches ausgedrückt werden soll und dieses ist möglichst frei von Argumenten. Nur die ersten drei Teile des Antrags werden beschlossen und sind somit kurz zu halten.

Beispiel: „Der Landesbeauftrage für Sachsen und Thüringen, Herr Manuel Almanzor wird gebeten darauf hinzuarbeiten, dass die Anliegen der Junghelfer_innen in unserem Landesverband ein größeres Gehör erhalten. Hierzu möchte er prüfen, ob die Landesjugend Sachsen e.V. eine_n Minderjährige_n als beratende Funktion in den Landesausschuss entsenden darf.“

4. Die Begründung:

Dieser Teil wird nicht mit beschlossen und dient einzig und allein der Erläuterung des Anliegens. Je überzeugender eine Begründung und je stringenter eine Argumentation, desto höher ist auch die Chance, dass ein Antrag vom Landesjugendausschuss beschlossen wird. Die Begründungslänge sollte angemessen sein. Die Begründung kann auch nur mündlich erfolgen.

Beispiel: „Die Begründung erfolgt im Rahmen der Antragsdiskussion zum Landesjugendausschuss mündlich“

Zur Einreichung von Beschlussanträgen steht Euch im Downloadbereich eine Vorlage zur Verfügung. Der Landesjugendleitung sollten Eure Anträge eine Woche vor dem Landesjugendausschuss vorliegen, sodass diese in das Antragsheft übernommen werden und auf der Homepage der THW-Jugend Sachsen e.V. veröffentlicht werden können. Hier geht es zur Vorlage ...

 

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