THW Jugend Sachsen

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Auftaktworkshop: Tolerant - Hilfsbereit - Weltoffen

Hinter diesem Slogan verbirgt sich ein Projekt zur Vielfalt im THW, das die THW-Jugend Sachsen e.V. und die Courage-Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. gemeinsam bis Mitte 2018 durchführen.

Im Ortsverband Zwickau fand am vergangenen Samstag der Auftaktworkshop statt. Das Kooperationsprojekt zwischen der „Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.“ und der THW-Jugend Sachsen e.V. verfolgt den Zweck der interkulturellen Öffnung und Vielfalt im Technischen Hilfswerk in Sachsen und Thüringen. Aus diesem Grund trafen sich etwa 25 Haupt- und Ehrenamtliche auf Einladung der Projektmitarbeiter Marlene Schultz und Hannes Keil sowie der THW-Jugend Sachsen e.V., um gemeinsam einen Startschuss für das Projekt zu setzen.

Interkulturelle Öffnung: Warum ist die ein Thema für das THW?

Interkulturelle Vielfalt wird im THW und auch im Landesverband Sachsen, Thüringen schon in vielerlei Hinsicht gelebt. Daher sind bereits Anknüpfungspunkte für das Projekt vorhanden, auf deren Grundlage interkulturelle Kompetenzen und interkulturelle Öffnung verstärkt und erweitert werden können.

Der Frage, was dies konkret für die THW-Ortsverbände in Sachsen und Thüringen bedeutet, gingen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in verschiedenen Gruppenarbeiten nach und erarbeiteten gemeinsam Bedingungen für ein erfolgreiches Projekt. Breiten Raum nahmen Fragen nach den THW-spezifischen Gründen und Bedenken ein. Abwägen der Grenzen, Ängste und Möglichkeiten des Projekts standen dabei im Mittelpunkt, aber auch wie ein angemessener Umgang mit diesen Herausforderungen aussehen kann. Auch der Nutzen für den THW-Landesverband Sachsen, Thüringen wurde von der Gruppe herausgearbeitet und es herrschte einstimmig die Meinung, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen positiv wirken kann. So wurden etwa kulturelle Bereicherung, das Generieren von Fachwissen, die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für den Dienst im THW sowie nicht zuletzt ein Imagegewinn für das THW als international agierender Verband als Gründe für die Durchführung des Projekts genannt.

In ihren offiziellen Statements betonten Landesjugendleiter André Scholz und Landesbeauftragter Manuel Almanzor die Bedeutung und die Chancen, die dieses Projekt für alle bietet. Es gelte nun, gemeinsam Ideen und Konzepte zu entwickeln und zu erproben, die allen Gruppen der Bevölkerung ein gleichberechtigtes ehrenamtliches Engagement im THW ermöglichen.

 

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